Theater! "Grete Minde" in der filmburg

Grete Minde – Gestern, Heute, Morgen?

„St. Stephan, St Stephan leutet!“ Als Tangermündes mächtige Stadtpfarrkirche am 13. September 1617 um 16:50 Uhr leutet, verkündet sie eine Katastrophe: die Stadt brennt! Das Feuer gelegt haben soll Grete Minde, die Tochter des reichen Kaufmanns Jakob Minde. Doch was treibt die junge Frau dazu, unschuldige Menschenleben in den Tod zu reißen?

Das „junge Ensemble“ der Theaterschule mobilé widmet sich in „Grete Minde – Gestern, Heute, Morgen“ den Fragen nach Schuld und Unschuld, Recht und Gerechtigkeit. Die Geschichte beruht dabei auf wahren Begebenheiten. Theodor Fontane verwandelte die junge Frau in die zentrale Figur seiner gleichnamigen Novelle. Vor 21 Jahren schrieb Monika Schubert die eine Theaterfassung zu Grete Minde im Auftrag der Stadt Neuruppin. Gemeinsam mit einer Schauspielgruppe aus dem mobilé feierte das Stück dort innerhalb der Collage „Lieber Theodor“ seine Uraufführung anlässlich des 100. Todestages Fontanes. Zum 200. Geburtstag Theodor Fontanes, bringen die DarstellerInnen zwischen 16 und 28 Jahren das Stück in einer Neufassung von Patrick Lutz auf die filmburg-Bühne.

In ihrer zweiten gemeinsamen Regiearbeit setzen sich Lucia Golda und Patrick Lutz („Mr. Pilks Irrenhaus“) gemeinsam mit den jungen Spieler/Innen der Theaterschule mobilé mit der tragischen Geschichte um Grete Minde auseinander. Zwischen gesellschaftlichen Zwängen und religiöser Ausgrenzung, zerbrechen die Wünsche nach Selbstbestimmung und echter Liebe am patriarchalischen Denken der Zeit. In einer fesselnden Inszenierung verschwimmen die Grenzen zwischen Tätern und Opfern.

VVK nur beim Kulturbüro mobilé
An den Tagen der Veranstaltung immer 1 Std. vor Beginn direkt an der Theaterkasse in der filmburg, Gschwenderstr. 7, 87616 Marktoberdorf, Tel. 08342 / 916683

Achtung: Am SA 16. und SO 17. Nov. entfallen die regulären Film-Vorstellung. Wir spielen Theater!!
So
17.11.
19:00
-
Mi
20.11.
-
20:00
Fr
22.11.
-
20:00

IMPRESSUM | DATENSCHUTZ